Mit dem Unternehmen weiterkommen

Maik Kohlmetz, Teamleiter Bearbeitung

Kontinuität ist ein entscheidender Faktor bei Gontermann-Peipers. Sich und seinen Stärken auch dann treu zu bleiben, wenn der Wandel das Einschlagen neuer Wege erfordert, ist nicht nur der Grund für den langjährigen Erfolgskurs von GP, sondern auch für die starke Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen. Wie wichtig das Thema Kontinuität für den Fortschritt des Unternehmens und für die eigene Entwicklung ist, davon weiß Maik Kohlmetz zu berichten.
Der 47-jährige startete seine Karriere unmittelbar nach der Techniker-Schule, und ist heute Leiter eines 30-köpfigen Teams in der mechanischen Bearbeitung. „Das Spannende bei GP ist, dass sich hier nichts wiederholt. Jedes Teil ist anders. Wegen unserer teils sehr unterschiedlichen Produkte und Prozesse gilt es für uns immer wieder neue Herausforderungen zu bewältigen, um die hohe Qualität, die man von uns

gewohnt ist, zu gewährleisten. Das macht die Sache spannend.“ so Kohlmetz. Bei aller Vielfalt und geforderten Flexibilität kontinuierlich das Beste zu geben, ist laut Kohlmetz auch einer der Gründe, warum viele Mitarbeiter dem Unternehmen über Jahrzehnte hinweg treu bleiben. „So abgedroschen der Spruch auch klingen mag: Man wächst hier mit den Aufgaben.

Chance zur Weiterentwicklung

Hier muss man nicht 25-mal die Firma wechseln, um sich weiterzuentwickeln, sondern lernt mit jedem neuen Auftrag, besser zu werden. Diese kontinuierliche Entwicklung zahlt sich nicht nur für die Firma, sondern eben auch für die Mitarbeiter aus. Jeder hat hier die Möglichkeit, groß zu werden, sofern er bereit ist, zu lernen.“

Man muss hier nicht 25-mal die Firma wechseln, um sich weiterzuentwickeln, sondern lernt mit jedem neuen Auftrag, besser zu werden.

Lernfähigkeit ist entscheidend

Überhaupt ist das Thema Lernfähigkeit ein entscheidendes Merkmal im Unternehmen. Denn auch wenn sich GP seit 1825 als grundsolides Unternehmen entwickelt hat, geht man doch immer wieder mit der Zeit, um jedes mal aufs Neue das Beste für die Kunden zu liefern.

Schließlich ist es bezeichnend, dass die Mitarbeiter zum 190 jährigen Firmenjubiläum ein Schweizer Messer bekommen - ein Sinnbild für die Flexibilität, mit der man ans Werk geht. „Wir stellen uns auf das ein, was gefordert ist, und probieren durchaus auch mal neues aus, sofern es für das Anliegen unserer Kunden Sinn macht. Das gilt für Schulungen, die wir für unsere Mitarbeiter zielgerichtet anbieten, oder für den Einsatz moderner Technik. Natürlich arbeiten wir stark vernetzt und setzen überall dort Smartphones und Tablets ein, wo dies die Arbeit vereinfachen oder beschleunigen kann. Aber das heißt nicht, dass wir gleich jedem Trend hinterherlaufen!“ so Kohlmetz. „Heute reden ja alle von Transparenz im Unternehmen, und von Mitarbeiterpartizipation. Das ist zum Beispiel etwas, was wir schon sehr lange pflegen. Wenn zum Beispiel große Projekte anstehen, oder größere Investitionen getätigt werden müssen, werden alle betroffenen Mitarbeiter in die Entscheidung mit einbezogen. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich. Auch bekommen wir bei GP eine monatliche Ergebnisprämie, die an den aktuellen Unternehmenserfolg gekoppelt ist. Insofern ist hier jeder irgendwie Unternehmer im eigenen Unternehmen. Zumindest ein bisschen.“

Unabhängig gewachsen

Für Kohlmetz ist diese Partizipation sicherlich auch einer der Gründe, warum Gontermann-Peipers so stark auf eigenen Beinen steht. „Wir haben uns jetzt über fast 200 Jahre aus eigener Kraft in einer eher bewegten Branche kontinuierlich weiterentwickelt. Das liegt sicherlich auch daran, dass die Entscheidungen, die hier getroffen werden, eben keine Bauchentscheidungen einzelner Personen sind - sondern das Unternehmen und die Zukunft der Mitarbeiter mit einbeziehen. Man weiß bei uns, was es heißt, Teil eines Familienunternehmens zu sein.“