Neuer Kran bringt mehr Flexibilität in der GP-Glüherei
Nachdem im vergangenen Jahr die Anzahl der Wärmebehandlungsöfen in der GP-Glüherei um einen weiteren Ofen auf 22 erhöht wurde und damit 5000 Tonnen Walzen in den Öfen gleichzeitig Platz finden, ermöglicht nun ein neuer Kran in diesem Produktionsbereich ein noch problemloseres Befördern auch großer Walzen bis zu 200 Tonnen Stückgewicht.
Wärmebehandlungsofen und Kran haben zwar zu einem Investitionsaufwand in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen € geführt. Dem stehen aber wesentliche Verbesserungen beim Produktionsfluss und beim Handling gegenüber. Bekanntlich spielt die Wärmebehandlung bei der Herstellung der GP-Walzen eine zentrale Rolle und kann je nach Walzentyp mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Viele Walzenqualitäten durchlaufen diesen Fabrikationszweig aufgrund unterschiedlicher Wärmebehandlungszyklen sogar mehrfach. Der Aufwand rechnet sich aber in jedem Falle, da hierbei hervorragende Eigenschaften bezüglich Verschleißfestigkeit und Bruchsicherheit erzielt werden.
Bei der Temperaturführung sind hohe Präzision und Sorgfalt erforderlich. Für den reibungslosen Ablauf sorgt deshalb eine zuverlässige Mannschaft mit langjähriger Erfahrung.
Die Investitionstätigkeit im Bereich der GP-Glüherei ist aber damit noch nicht beendet. Demnächst soll ein weiterer Wärmebehandlungsofen in dieser Abteilung in Betrieb gehen, der die Kapazitäten für die Fertigung schwerer Walzen vervollständigen wird. Hierfür sind noch einmal Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen € vorgesehen.


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