Eröffnung der neuen Bearbeitungshalle im Werk Hain
Vor vielen Jahren, am 26. Juni 1968, verkaufte GP einen Teil des Werksgeländes Hain an die Stadt Siegen, die wiederum das Grundstück an das Unternehmen Waldrich veräußerte. Aus einer Abteilung der Firma Waldrich entstand der Betrieb Kabelschlepp, der diese Hallen lange Zeit nutzte. Auf Grund einer positiven Entwicklung, der Erweiterung von Produkten aber auch wegen Platzproblemen entschloss sich Kabelschlepp zuletzt, in der näheren Umgebung eine neue Produktionsstätte zu errichten.
Auch das GP- Werk Hain hat in den letzten fünf Jahren eine Verdopplung der Leistung von 20 Mio. auf 40 Mio. € erreicht, was ebenso zu logistischen Problemen führte. Durch den Erwerb des Kabelschlepp-Geländes wird die Gesamtfläche des GP-Werkes Hain nunmehr von 49.000 m² um 11.000 m² auf 60.000 m² erweitert. Alleine die Produktionsfläche vergrößert sich mit der großen Bearbeitungshalle um 3.500 m². Die Engpässe bei den Sozialräumen, den Parkplätzen, den Räumlichkeiten für die Instandhaltung und die Ausbildung haben nun auch ein Ende.
Zusätzliche 3500 m² Produktionsfläche und andere Vorteile erhält GP durch den Kauf des Firmengeländes von dem Unternehmen Kabelschlepp.
Am Freitag, dem 26. Juni 2009, war es so weit: GP feierte die Betriebserweiterung mit mehr als 100 Gästen aus dem Kundenkreis, der Politik und der Verwaltung.
In der Begrüßungsansprache nannte es der Geschäftsführende Gesellschafter von GP, Herr Fritz Spannagel, eine glückliche Fügung, dass Kabelschlepp seinen Standort verlagere. GP nehme auch bei aktuell schwieriger Konjunktur mit massiven Auftragsrückgängen zur Zukunftssicherung des Standorts bewusst Geld in die Hand. Rund 4,7 Mio. Euro habe man allein für die Liegenschaft ausgegeben. In den kommenden Monaten würde nun in die Hallen investiert, die innerbetriebliche Logistik entzerrt sowie die Produktion und Produktivität ausgebaut. Herr Spannagel schloss mit den Worten: „Wir werden unserem alten Nachbarn auch über die größere Entfernung hinweg freundschaftlich verbunden bleiben“.
Herr Steffen Mues, Bürgermeister der Stadt Siegen, hielt einen äußerst interessanten Vortrag über die Siegerländer Stahlwirtschaft und die geschichtliche Entwicklung von GP. Unter anderem erwähnte er, dass bei GP seit vielen Jahren die weltweit größten Walzen überhaupt produziert würden.
In seinem Referat zum Thema „Innovative Lösungen aus Gusseisen für den Maschinenbau“ erläuterte Herr Prof. Dr.-Ing. Habil Klaus Herfurth einzelne Gießverfahren und die signifikanten Vorteile von Gusseisen für die Anwender.


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